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"Five a Day" - wer schafft's?

Täglich 5 Portionen Obst und Gemüse – die berühmten „Five a day“ – jeder weiß davon, doch kaum jemand schafft es wirklich…täglich…

Dabei sind dies die Nahrungsmittel, die uns mit ihren Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen versorgen, um gesund und vital zu bleiben.

Gerade vom Gemüse kann man selbst beim Abnehmen so viel essen wie man will – es liefert so gut wie keine Kalorien und sättigt wunderbar. Beim Obst sollte man ein bisschen vorsichtiger sein: Es hat zwar ebenso kaum Kalorien, enthält aber oft beträchtliche Mengen an Fruchtzucker. Deshalb lautet die Empfehlung, täglich zwei Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse.

TIPP: Wenn man abnehmen will, ist es ratsam, zwischen den drei Hauptmahlzeiten 4-6 Stunden keine Kohlenhydrate (vor allem keine Süßigkeiten und süße Getränke) zu sich zu nehmen, also auch kein Obst. Der Fruchtzucker im Obst (so wie natürlich auch jeder andere Zucker) führt nämlich zu einem neuerlichen Blutzuckeranstieg und zu einer Insulinausschüttung – Das Insulin fördert die Einlagerung des Zuckers (Glucose) in die Zellen und hemmt den Fettabbau. Wenn man also die Zeit zwischen den Mahlzeiten nutzen möchte, um auch in Ruhe Fett zu verbrennen, dann sollte man zwischendurch entweder nur Wasser oder ungesüßte Getränke trinken und nur kohlenhydratfreie Snacks zu sich nehmen.

 

Die meisten berufstätigen Menschen haben ein bestimmtes Muster wie sie sich den Tag über ernähren: Manche frühstücken noch zu Hause, manche auf dem Weg in die Arbeit im Auto oder in der U-Bahn, viele( leider) gar nicht. Viele essen in der Kantine, gehen ins Wirtshaus nebenan, zum Mc Donald’s, bestellen Pizza auf die Baustelle oder ins Büro oder laufen zum Billa auf ein schnelles Weckerl oder eine Leberkässemmel und vergessen dabei ganz auf das tägliche Gemüse.

Dabei ist es gar nicht so schwer und eigentlich ziemlich unkompliziert:

Bei den Frühstückern gibt es meistens zwei Fraktionen: Die Süßen und die Pikanten. Diejenigen, die eher Schinken, Ei und Aufstriche zum Frühstücksbrot essen, könnten doch mal probieren, ein paar Stückerl Paprika, Cocktailtomaten, Radieschen oder Gurkenscheiben dazu zu essen. Eine Handvoll Gemüse beim Frühstück und die erste Portion ist abgehakt!

1 Stück Apfel, eine Banane oder eine Handvoll Beeren oder Kirschen etc. verfeinern jedes Müsli oder Joghurt. Selbst die „Pikanten“ könnten ihr Frühstück mit einem Stück Obst als Nachspeise zusätzlich aufwerten.

Mittagessen: im Restaurant bewusst Gerichte mit Gemüseschwerpunkt wählen bzw. einen Extrasalat zum Menü oder zur Pizza. Probiert doch mal das vegetarische (und damit meine ich nicht den gebackenen Emmentaler!!!) oder vegane Menü - Die Abwechslung macht's!

Für die Weckerlesser: ein Schachterl Cocktailtomaten ist schnell gekauft, Blattsalat gibt’s fix und fertig und gewaschen im Sackerl und in den meisten Geschäften gibt’s fertige Salate in vielen Variationen. Ihr werdet schnell merken, wie all dies so ein banales Weckerl aufwertet! Als Nachspeise darfs wieder ein bisschen Obst sein, derzeit ist das saisonale Angebot ja wirklich gut (siehe Kirschen-Blog!)…

Beim Abendessen, das viele ja versuchen, eher kohlenhydratarm zu halten, damit der Körper in der Nacht so richtig viel Zeit zum Fett verbrennen hat, gibt’s dann die dritte Portion Gemüse – eine Hand voll warme Gemüsebeilage (es gibt auch wunderbare Tiefkühlmischungen) zum Fisch, Wok-Gemüse oder eine richtig leckere Salatschüssel. Zur abendlichen Grillerei (jetzt zur Fußball-WM besonders beliebt) muss es auch nicht immer nur Fleisch sein - Zu Gemüsespießen, gegrillten Zuchini oder Champignons vom Grill schmeckt das kühle Bier jedenfalls genau so gut!

Übrigens: Ein Glas Gemüsesaft (natürlich Geschmackssache) gilt als Gemüseportion und ein Smoothie bzw. 100%iger Fruchtsaft als eine Portion Obst.

Zählt doch mal in den nächsten Tagen mit, auf wieviele Portionen Obst und Gemüse Ihr kommt - jetzt gibts keine Ausreden mehr Cool!

 

 

Bildquelle: shutterstock.com

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