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die weibliche athletische Triade - unterschätzte Gefahr

 

In Sportarten, in denen die Figur und das Körpergewicht eine große Rolle spielen (Tanz, Eiskunstlauf, Synchronschwimmen, Gewichtsklassen-Sportarten), aber auch zunehmend in Ausdauerportarten nehmen Ahtletinnen oft nicht ausreichend Nahrungsenergie auf, um ihren Mehrbedarf durch das Training abzudecken. Umfangreiches, intensives Training bei gleichzeitigem Diät halten führt dann leicht zu einem chronischen Energiemangel. Meistens geht ein gestörtes Essverhalten mit einher, das sich im schlimmsten Fall zu einer chronischen Essstörung entwickeln kann.

Die Wechselbeziehung zwischen einer zu geringen Energieverfügbarkeit, dem Menstruationszyklus und der Knochendichte wird als  die weibliche athletische Triade (female athlete triad) bezeichnet. Der zugrundeliegende Faktor dieses Beschwerdebildes ist die Energieverfügbarkeit, die stark von den Ernährungs- und Trainingsgewohnheiten der Sportlerin abhängt.  Ist die Energieverfügbarkeit zu gering, beeinflusst dies in weiterer Folge die menstruelle Funktion und die Knochendichte, es kommt im schlimmsten Fall zu einem völligen Ausbleiben der Regelblutung und einer Verringerung der Knochendichte, die zu Osteoporose und Knochenbrüchen führen kann - man könnte sagen, diese Sportlerinnen befinden sich in jungen Jahren schon in den Wechseljahren.

Verschlechtert wird diese Situation auch oft durch eine unzureichende Calcium-Zufuhr durch das Meiden von Milch und Milchprodukten bei gleichzeitig hoher Aufnahme von Phospat-reichen Produkten wie (Light)-Limonaden, Cola und Fast Food, was ebenfalls die Erweichung des Knochens begünstigt. Auch Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Knochenaufbau. Dieses Vitamin wird durch Sonneneinstrahlung aus Vorstufen in der Haut gebildet, vor allem in den Wintermonaten haben deshalb die meisten Menschen einen Vitamin D-Mangel, weshalb die Einnahme eines entsprechenden Präparates anzuraten ist.

Wichtig ist deshalb bei Sporlerinnen, die schon untergewichtig sind, im Rahmen der Früherkennung regelmäßige Untersuchungen (Blut, Körperzusammensetzung, evtl. Knochendichte) einzuplanen und ihre Ernährung auf die erhöhten Bedürfnisse des Trainings anzupassen.

 

Bildquellen: shutterstock.com

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